Kategorie-Archiv: Studium

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Medi-Pack Mediennutzungsforschung / Publikumsforschung

Das Publikum als Forschungsobjekt universitärer und kommerzieller Forschung – diesem Thema widmet sich die Vorlesung Publikumsforschung des aktuellen Semesters an der Universität Bamberg. Im Fokus stehen die Fragen: “Wer” nutzt welche Medien aus welchem Grund (“warum”) und ”welche Wirkungen” haben sie auf ihn? Es geht um die Strukturprinzipien der Massenmedien und die Akteure der Mediaforschung, um das Publikum als aktiver Mediennutzer einerseits, als Ziel der Beeinflussung andererseits.

Kürzlich fragte mich ein Student, ob es neben dem Medipack für die Vorlesung “Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland” auch eins für die Vorlesung Publikumsforschung gibt. Weiterlesen

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Edelman Digital Education Lab

Am heutigen Freitag fand das erste von drei Digital Education Labs der Public Relations Agentur Edelman statt. Wer als Student die Edelman-Jury mit “bahnbrechenden” Beweggründen überzeugen konnte, durfte teilnehmen. Im Fokus des Workshops standen die Entstehung und Umsetzung von Social Media Projekten. Mein Beweggrund war vielleicht nicht gerade bahnbrechend, aber dennoch überzeugend und so durfte ich mich dem glücklichen Teilnehmerfeld anschließen. Und ein kleiner Nachbericht ist definitiv ein Grund, wieder aus der Versenkung  (10 Tage ~ shame on me) zurückzukehren. Welche Eindrücke konnte ich aus dem Workshop mitnehmen?

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Krisenkommunikation. Status quo

„Crises can create threats to public safety, environmental wellness, and organizational survival“ (Coombs, 2010a: 21).

Darin liegt wohl der Grund, weshalb Krisen und der Versuch, ihnen entgegen zu treten, so häufig in den letzten Jahren sowohl in der Wirtschaft als auch in der Forschung thematisiert werden. Vielen Forschern zufolge liegt das Initialereignis für fundierte, wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem Phänomen Krisenkommunikation im Skandal um vergiftete Tylenol-Kapseln aus dem Jahr 1982. Johnson & Johnson, die von der Krise betroffene Organisation, konnte damals ohne Krisenmanagementplan durch kommunikative Anstrengungen den Schaden weitestgehend eindämmen (vgl. Mitroff et al., 1996: 44). 28 Jahre sind seither vergangen und im Feld der Krisenkommunikation hat sich viel verändert. Im 21. Jahrhundert sehen wir uns einer Vielzahl an Theorien und Konzepten gegenüber, die sich einzig und allein mit Krisen auseinandersetzen. Stellt sich die Frage: Wie verhält es sich mit dem Status quo der Krisenkommunikation? Weiterlesen

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Es ist vollbracht! Hate it or Love it.

Das erste Dokument nach unserem Exposé hat am 25. August 2010 das Licht der Welt erblickt. Man könnte schon fast “damals” sagen, bedenkt man, was nun in unseren Händen liegt, fertig gebunden und schwer, so dass man es als Hantel benutzen könnte. 631.728 Zeichen (ohne Leerzeichen), 96.747 Wörter, 10.298 Zeilen bzw. 299 Seiten. 218 Seiten voller Gedanken zum Thema Krise, Krisenmanagement und Krisenkommunikation. 52 Seiten Literaturverzeichnis, die eine Geschichte erzählen über 564 Literaturquellen, die in der Arbeit Platz gefunden haben. Das Wort, das uns am meisten Schwierigkeiten gemacht hat, war übrigens Ausdifferenzierung. Wirklich schwer zu schreiben. Unsere Korrekturleser(innen) haben u.a. folgende Kreationen ausgemacht: Ausdifferzierung, Ausdiffenrenzierung, Ausdiffenzienzierung. Naja, schlussendlich bleibt zu sagen: Es ist vollbracht, finito. Wir sind stolz, müde, erleichtert, gespannt und etwas runder geworden. Das nächste Ziel ist es, die nerdigen Sprüche über die Systemtheorie wieder auf ein Minimum zu reduzieren. Man muss ja wieder konversationsfähig mit der Umwelt für alle da draußen werden. Trotzdem, ein paar nerdige Momente wollen wir euch nicht vorenthalten. Weiterlesen

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Die Vorbereitung auf die Abschlussarbeit

Man studiert und studiert, nimmt hier und da eine Party mit, schreibt Klausuren, hält Referate, verfasst Hausarbeiten und alles scheint sich im harmonischen Einklang miteinander zu befinden. Am Semesteranfang vielleicht etwas mehr Party, etwas weniger Lernen, am Ende des Semesters eher umgekehrt. Und plötzlich macht es einen Rums, alles gerät ins Wanken. Keine Kurse mehr, scheinfrei, Abschlussarbeit(!) Tja, hätt’ ich dich heut erwartet, hätt’ ich Kuchen gebackt ;o) Weiterlesen

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Halbzeitpause an der Masterfront

27 Tage sind vergangen, seitdem wir das Exposé zu unserer Masterarbeit über organisationale Krisenkommunikation auf das Komm Blog hochgeladen haben. Welche Fortschritte gibt es zu berichten?

Mehr als 350 Quellen können inzwischen auf dem Konto verbucht werden, ungefähr 350 Schokoriegel sind verschlungen worden und in etwa dürften es inzwischen ca. 350 Stunden Schlaf sein, die uns fehlen. Fehlen könnten auch um die 350 €, die für Krisenliteratur drauf gegangen sind. Unsere Köpfe haben so viel an Krisenliteratur gesichtet, verarbeitet und gespeichert, dass es wie ein Wunder erscheint, den Coneheads nicht allzu sehr zu ähneln. Weiterlesen