Beiträge mit dem Tag ‘Kommunikationswissenschaft’

Medi-Pack Mediennutzungsforschung / Publikumsforschung

Das Publikum als Forschungsobjekt universitĂ€rer und kommerzieller Forschung – diesem Thema widmet sich die Vorlesung Publikumsforschung des aktuellen Semesters an der UniversitĂ€t Bamberg. Im Fokus stehen die Fragen: “Wer” nutzt welche Medien aus welchem Grund (“warum”) und ”welche Wirkungen” haben sie auf ihn? Es geht um die Strukturprinzipien der Massenmedien und die Akteure der Mediaforschung, um das Publikum als aktiver Mediennutzer einerseits, als Ziel der Beeinflussung andererseits.

KĂŒrzlich fragte mich ein Student, ob es neben dem Medipack fĂŒr die Vorlesung “Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland” auch eins fĂŒr die Vorlesung Publikumsforschung gibt. Mehr »

CSR. Auch Starbucks musste lernen

“Wie nachhaltig ist Nachhaltigkeit? Wie sozial soziales Wirtschaften? Wie ökonomisch die Moralisierung? Und kann man das managen? [...] Welche ökonomische Kraft hat eine erkannte gesellschaftliche Verantwortung fĂŒr die Entwicklung neuer KerngeschĂ€fte? ” Fragen, die Brandeins vor etwas mehr als einem Jahr in den Raum warf und in der Antwort neue Zeiten des Wirtschaftens erkannte. Plötzlich wird versucht, in allen Bereichen des Arbeitslebens zu punkten: Was das ArbeitsverhĂ€ltnis angeht, so wird auf einmal die Vielfalt und der verantwortliche Umgang mit den Organisationsmitgliedern betont, es herrscht Transparenz in den ProduktionsablĂ€ufen, laut wird das Engagement in Hilfsprojekte verkĂŒndet, und und und. Fakt ist: Die gesellschaftliche Verantwortung hat die BĂŒhne betreten und alle Scheinwerfer sind auf sie gerichtet. Mehr »

Dior’s Krisenmanagement

Als am 23. Februar die internationale Modebranche in Mailand zusammentraf, um in den nĂ€chsten Tagen die Inszenierungen der neuen Herbst/Winter-Kollektionen aus den HĂ€usern Gucci, Fendi und Co. zu bewundern, lief alles in seinen geregelten Bahnen ab. Die ersten Sonnenstrahlen, Fashion-Reportagen in der Modefachpresse ĂŒber die neuesten Trends sowie Modeschauen en masse, die den ein oder anderen Terminkalender aus allen NĂ€hten platzen lassen. Doch der Höhepunkt des Modespektakels gebĂŒhrte dieses Mal nicht einer der Shows, sondern der Suspendierung des Dior-Chefdesigners John Galliano. Er wird beschuldigt, ein Paar mit antisemitischen Äußerungen beleidigt zu haben. Der (Reputations-)Schaden wird fĂŒr Galliano wie auch fĂŒr das Traditionsunternehmen nicht so schnell wieder gut zu machen sein. Mehr »

Krisenkommunikation. Status quo

„Crises can create threats to public safety, environmental wellness, and organizational survival“ (Coombs, 2010a: 21).

Darin liegt wohl der Grund, weshalb Krisen und der Versuch, ihnen entgegen zu treten, so hĂ€ufig in den letzten Jahren sowohl in der Wirtschaft als auch in der Forschung thematisiert werden. Vielen Forschern zufolge liegt das Initialereignis fĂŒr fundierte, wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem PhĂ€nomen Krisenkommunikation im Skandal um vergiftete Tylenol-Kapseln aus dem Jahr 1982. Johnson & Johnson, die von der Krise betroffene Organisation, konnte damals ohne Krisenmanagementplan durch kommunikative Anstrengungen den Schaden weitestgehend eindĂ€mmen (vgl. Mitroff et al., 1996: 44). 28 Jahre sind seither vergangen und im Feld der Krisenkommunikation hat sich viel verĂ€ndert. Im 21. Jahrhundert sehen wir uns einer Vielzahl an Theorien und Konzepten gegenĂŒber, die sich einzig und allein mit Krisen auseinandersetzen. Stellt sich die Frage: Wie verhĂ€lt es sich mit dem Status quo der Krisenkommunikation? Mehr »

Es ist vollbracht! Hate it or Love it.

Das erste Dokument nach unserem ExposĂ© hat am 25. August 2010 das Licht der Welt erblickt. Man könnte schon fast “damals” sagen, bedenkt man, was nun in unseren HĂ€nden liegt, fertig gebunden und schwer, so dass man es als Hantel benutzen könnte. 631.728 Zeichen (ohne Leerzeichen), 96.747 Wörter, 10.298 Zeilen bzw. 299 Seiten. 218 Seiten voller Gedanken zum Thema Krise, Krisenmanagement und Krisenkommunikation. 52 Seiten Literaturverzeichnis, die eine Geschichte erzĂ€hlen ĂŒber 564 Literaturquellen, die in der Arbeit Platz gefunden haben. Das Wort, das uns am meisten Schwierigkeiten gemacht hat, war ĂŒbrigens Ausdifferenzierung. Wirklich schwer zu schreiben. Unsere Korrekturleser(innen) haben u.a. folgende Kreationen ausgemacht: Ausdifferzierung, Ausdiffenrenzierung, Ausdiffenzienzierung. Naja, schlussendlich bleibt zu sagen: Es ist vollbracht, finito. Wir sind stolz, mĂŒde, erleichtert, gespannt und etwas runder geworden. Das nĂ€chste Ziel ist es, die nerdigen SprĂŒche ĂŒber die Systemtheorie wieder auf ein Minimum zu reduzieren. Man muss ja wieder konversationsfĂ€hig mit der Umwelt fĂŒr alle da draußen werden. Trotzdem, ein paar nerdige Momente wollen wir euch nicht vorenthalten. Mehr »

Die Vorbereitung auf die Abschlussarbeit

Man studiert und studiert, nimmt hier und da eine Party mit, schreibt Klausuren, hĂ€lt Referate, verfasst Hausarbeiten und alles scheint sich im harmonischen Einklang miteinander zu befinden. Am Semesteranfang vielleicht etwas mehr Party, etwas weniger Lernen, am Ende des Semesters eher umgekehrt. Und plötzlich macht es einen Rums, alles gerĂ€t ins Wanken. Keine Kurse mehr, scheinfrei, Abschlussarbeit(!) Tja, hĂ€tt’ ich dich heut erwartet, hĂ€tt’ ich Kuchen gebackt ;o) Mehr »

   
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